Diese Ausbildung ist für:

  • Therapeuten auf dem Gebiet der Psychotherapie,
  • Pädagogen, Sozialpädagogen und Erzieher,
  • Heilpraktiker
  • Hebammen
  • Alten- und Kinderpfleger
  • andere soziale und therapeutische Berufe
  • Menschen, die im sozialen Ehrenamt tätig sind, z.B. Hospizhelfer

Im Einzelfall kann bei vergleichbaren Vorkenntnissen die Möglichkeit einer Teilnahme geprüft werden.

Die Ausbildungsdauer beträgt ca. 3 bis 4 Monate. In diesem Zeitraum finden 4 Wochenendeinheiten (jeweils Freitag bis Sonntag) statt.
Hinzu kommen ein bis zwei Einzelsitzungen sowie ausbildungsbegleitende Aufgaben in Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit.
Nach erfolgreichem Abschluss der gesamten Ausbildung erhalten Sie ein Zertifikat mit der Berechtigung zur Ausübung der Therapiemethode Liebevolle Zwiesprache®.

Ziel der Ausbildung für jeden Teilnehmer ist:

  • die Liebevolle Zwiesprache kompetent und zuverlässig bei allen eigenen Emotionen anzuwenden
  • diese Methode in der therapeutischen oder sozialen Arbeit eigenständig einzusetzen
  • eigene Klienten oder anvertraute Personen anzuleiten, die Liebevolle Zwiesprache selbständig durchzuführen
  • Kontraindikationen klar und schnell zu erkennen
  • flexibel auf die Eigenheiten eines jeden Prozesses zu reagieren und sicher hindurchzuführen
  • eigene emotionale Blockaden zu lösen und die Liebevolle Zwiesprache als bewusstheitsfördernde Lebensweise zu integrieren

Die Liebevolle Zwiesprache ist eine hilfreiche und kraftvolle Methode, um Menschen durch ihren lebensbehindernden Schmerz zu führen sowie ihnen dieses innere Handwerkszeug zu vermitteln, damit sie in Selbständigkeit alle auftauchenden leidvollen Gefühle lösen und verwandeln können.

Wenn der Blick frei wird für den nächsten sinnvollen Schritt, kann dieser auch verwirklicht werden. Das Getriebensein zu selbst- und fremdzerstörerischen Handlungen, um die eigene Wunde nicht zu berühren, kehrt sich um in eine innere Stärke und in ein liebevolles Gewahrsein mit Allem, was ist.

Die Wahrnehmung von sich selbst, dem Gegenüber und die Sicht auf die Welt kann sich Stück für Stück grundlegend verändern. Sie wird freier, liebevoller, toleranter und ganzheitlicher. Mehr Lebensfreude und Lebenskraft sind sozusagen der Nebeneffekt, wenn das Leid sich verwandelt.

Wenn die Liebevolle Zwiesprache uns durch eine innere beharrliche Ausrichtung auf diesem Weg zur Selbstverständlichkeit wird, können wir sie immer kompetenter vermitteln.
Dabei ist jeder einzelne Prozess, den wir begleiten dürfen, ein großes Geschenk, der auch uns selbst wieder mehr in die Tiefe und Ganzheit führt.

Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung:

1.  Vermittlung der Therapiemethode Liebevolle Zwiesprache®:

  • Grundprinzipien von Heilung
  • Voraussetzungen und Möglichkeiten des Einstieges
  • Gesprächsführung und mitfühlende Begleitung
  • Kompetenz im Prozessverlauf
  • Umgang mit Fallen während des Prozessverlaufs
  • Unterstützung und begleitende Präsenz
  • Vertiefung des Zugangs zur eigenen Intuition
  • gesunde Abgrenzung
  • Integration von lebensfördernden Ressourcen
  • Paarbegleitung und Konfliktlösungen
  • familiäre Einflüsse
  • Arbeit mit Kindern
  • Stärkung der eigenen Basis und des Urvertrauens
  • Anwendungsmöglichkeiten
  • und weiteres

2. Traumatherapeutische und Neurophysiologische Schwerpunkte

3. Stärkung und Vertiefung des eigenen Körperbewusstseins

4. Lebensfördernde Spiritualität

5. Psychiatrische und Rechtliche Grundlagen

Die Wochenendeinheiten gliedern sich wie folgt:

  • Theoretische Vermittlung
  • Praktische Vermittlung (Prozesse mit Teilnehmern nach Absprache)
  • Kleingruppenarbeit / Partnerarbeit / Gegenseitige Begleitung
  • Körperarbeit über Atem, Bewegung, Tanz und Körperwahrnehmung

Jedes Kurswochenende hat bestimmte Schwerpunkte, die wir uns theoretisch und über eigene Erfahrungen erarbeiten.

Für persönliche und fachliche Fragen gibt es viel Raum. Die einzelnen Themen beinhalten Übungen, die zu persönlichen Erfahrungen und Prozessen anregen, welche im persönlichen und beruflichen Leben zu neuen Einsichten und spürbaren Veränderungen führen können.

Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen und andere therapeutische und medizinische Berufsgruppen, können ggf. für diese Ausbildung Sonderurlaub beantragen, da diese Arbeit direkt in ihrem beruflichen Umfeld eingesetzt werden kann.

 

Für Interessenten biete ich einen Informationsabend am 8. November 2017 an.